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Kritikschnipsel

Aus den Kritiken der letzten 10 Jahre

[…] Enthusiastisch zeigt sich das gesamte Ensemble der Theatergruppe und ist bei mancher Darstellung der Akteure so überzeugend, dass gelegentlich das Lachen im Halse stecken zu bleiben droht.

(KN zur Premiere von Gretchen 89ff.)

[…] Die Kapitalismuskritik, die Autor Richard Dresser auch in sein Stück gelegt hat, wird nicht agitatorisch ausgeschlachtet, sondern scheint unaufdringlich durch ein Beziehungsspiel, das seine Wirkung nicht verfehlt. Kompliment an alle Beteiligten.

(KN zur Premiere von Unter der Gürtellinie)

[…] Das könnte ganz schön platt sein. Ist es aber nicht in der kurzweiligen Inszenierung von Esther Kaun, die mit den Emotionen der Zuschauer Achterbahn fährt.

(KN zur Premiere von Creeps)

[…] Die bitterböse Geschichte über gelangweilte Egozentriker in einer Pseudo-Märchenwelt setzte das Kieler Amateurtheater hEXagon auf der Bühne der Hansastraße 48 recht unterhaltsam in Szene.[…]

(KN zur Premiere von Prinzessin Nicoletta)

[…] im Quintett sind die Frauentypen unschlagbar komisch, perfekt im Timing und setzen die vielen überraschenden Regie-Einfälle mit sprudelnder Spielfreude um.

(KN zur Premiere von Babewatch)

[…] Das Licht beleuchtet eine Szenerie, die nach Erlösung dürstet. Aber sie kann, gewissermaßen impotent, »nicht kommen«. Darin kommt ein Theater zu sich, das man selten so unbedingt sieht.

(KN zur Premiere von Beyond Mozambique)

Voll von solchen Zitaten ist diese Inszenierung, die Spaß macht, weil sie den Ernst der Lage im Slapstick karikiert.

(KN zur Premiere von König Ubu)

GirlsCampTroia

GirlscampTroia

frei nach Euripides' Troerinnen
in einer Bearbeitung von Esther Kaun

Aphrodite will den goldenen Apfel.
Helena will Reichtum.
Agamemnon will Kassandra.
Andromachae will niemanden.
Menelaos will sich rächen.

Kleinkrieg und Hormonstau. Tragik, Trash und Tratsch in einer verfahrenen Situation. Ein Krieg ist vorbei, die lange belagerte Stadt erstürmt, die Verteidiger getötet. Die Stadt könnte Troia heißen und die Beteiligten daraufhin klingende Namen erhalten: Hector, Astyanax, Hekabe… nicht zu vergessen, die Götter aus dem Olymp. Es könnte aber auch sein, dass die Charaktere ihre Namen nur zufällig tragen. Spiel führt zu Krieg, bei dem die Menschen ihre Rollen einnehmen müssen – Verkupplungs-Shows, Familienduell. Der Preis ist heiß. Es gibt Gewinner und Verlierer.

GirlscampTroia

Termine

Die Premiere fand am 18.05.2001 statt, weitere Aufführungen gab es 2001 bis 2003. Mittlerweile ist »GCT« abgespielt.

GCT wurde unter anderem auch auf den Deutschen Amateurtheatertagen in Rendsburg gezeigt, im Januar 2003 führte theater hEXagon eine überarbeitete Version

»GirlsCampTroia – extended remix«.

im Theater im Werftpark auf, mit neuen Szenen und einem anderen Ablauf.

Presseecho